Schiffsreise 11.09.2009 bis 13.09.2009

11.09.2009:
Wir trafen uns im Hafen von Elsfleth. Alle 11 Väter waren pünktlich und so wurde der Auftakt dieser ungewöhnlichen Reise nach Helgoland mit einem Sekt vor der Großherzogin Elisabeth gefeiert.
Bald schon durften wir an Bord und bezogen unsere Kabinen, nachdem Hajo sich einen kleinen Kampf mit der Generälin der Betten geliefert hatte. Hajo tat den entscheidenden Stich und so war der Weg frei.
Die wenigen Dinge waren schnell ausgräumt und wir trafen uns wieder an Deck. Jetzt ging es los, der Motor war gestartet, die ersten Seile wurden gelöst..., als plötzlich Hektik in der Manschaft aufkam und alles Retour ging. Just als Heinrich seinen allseits bekannten Spruch "Morgen wird ein schöner Tag" aussprach, wurde ein Stau auf der Weser gemeldet. Beim letzten Mal hatten wir bei diesem Spruch einen Stau auf einer Landstrassse...Also mußten wir noch eine weitere Stunde warten, bevor es endlich losging. Diese Zeit überbrückten wir mit einem tollen Abendessen. Anschließend wurde entweder UNO gespielt (und Wolfgang gewann, wie er immer gewinnt) oder man ließ sich auf lockere Gespräche ein. Zur Hand war natürlich immer ein Glas mit leckerem Inhalt, wenn auch der Start der Getränkeversorgung recht schwierig war. So ging es gutgelaunt in die Kabinen zur ersten kurzen Nacht.,

12.09.2009:
Der Himmel war bewölkt und die See war rauh. Einigen von uns bekam der Wellengang garnicht gut und so mancher lag blass in der Koje. Die, die sich auf dem Deck einen Platz im Windschatten sichern konnten, hatten aber eine fantastische Sicht und atemberaubende Bilder.
Bereits gegen Mittag legten wir an Helgoland an und nun kam auch die Sonne zum Vorschein. Wir eroberten die Insel und die zollfreien Einkaufstempel, So boten sich immer wieder neue Gruppenbildungen, neue Gesprächspartner und neue Zusammenschlüße an und ließen den Tag kurz erscheinen.
Pünktlich ging es zum Abendessen wieder an Bord, um danach noch einmal auf einen langersehnten Eiergrog an Land zu gehen. Uns ging es gut.

13.09.2009:
Es gab Sonntagsbrötchen und sie schmeckten an diesem Morgen allen Teilnehmern. Die See war wieder rauh, aber diesmal waren die Segel gehisst und somit fuhr das Schiff seicht im Wellengang. Die Sonne wärmte uns und wir merkten die Ruhe, die auf uns niederging, uns einlullte und die Probleme dieser Welt so klein erschienen ließen. Aus dieser leichten Lethargie konnte uns nur die gute Küche herausholen. Um 17:00 Uhr kamen wir am Ausgangspunkt wieder an. Schnell verabschiedeten wir uns in der Hoffnung auf eine Wiederholung dieses Wochenendes.

Olaf