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Waldschlösschen - aber intern Erstmalig waren 12 schwule Väter aus Bremen, Achim und dem niedersächsischen Umland zu einem Wochenende im Waldschlösschen bei Göttingen - und das intern, d.h. nicht zu einem der bundesweiten Vätertreffen! Gefördert vom Schwulen Forum Niedersachsen, verbrachten wir vom 24. - 26.10. dort zwei entspannte und (nicht nur im kulinarischen Sinne) ausgefüllte Tage. Helmut bot eingangs eine mentale Entspannungsübung, Uwe ebenfalls, zum Abschluss eine mentale Traumreise an, an denen alle teilnahmen, auch wenn sich nicht jeder voll und ganz darauf einlassen konnte. Das deutet schon einen großen Unterschied zu den sonstigen Vätertreffen im Waldschlösschen an: Während dort jeder für sich entscheidet, welche Angebote er gezielt wahrnimmt (wodurch sich natürlich zu jeder Veranstaltung die Gruppen neu formieren), haben wir dieses mal (freiwillig!) alles gemeinsam gemacht: von den Mahlzeiten über die Gruppenarbeiten bis zu den kommunikativen Waldspaziergängen und Abendaktivitäten (Gesellschaftsspiele und DVD-Filmvorführungen mit homosexueller Problemstellung). Wir diskutierten über uns als Gruppe, über Gruppenstrukturen, Fragen der Leitung, Gruppenaktivitäten und die damit verbundenen Problematiken in der Vorbereitung und Verbindlichkeit dieser Aktivitäten. Ebenso wurden Themen wie "CSD Oldenburg", "Schwul leben und Beruf" und "Alter /Absicherungen im Krankheits- und Todesfall" behandelt. Deutlich wurde - trotz z.T. ähnlicher Thematik wie bei den bundesweiten Treffen - die oben beschriebene, andere Dimension unserer Gespräche, da diese Gespräche meist konkret mit uns als Gruppe zu tun hatten. Deutlich wurde auch, dass klare Strukturen (sowohl während der monatlichen Treffen als auch in der Organisation und Planung von Aktivitäten) für die gesamte Gruppe sehr förderlich sind, aber auch von allen entwickelt und getragen werden müssen - Resümee: Nur wenn sich alle mit der Gruppe identifizieren und bereit sind, Aufgaben und Verantwortungen zu übernehmen und Verbindlich an getroffenen Entscheidungen festzuhalten, kann die Leitung erfolgreich arbeiten. Stefan + Volker |