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Unsere monatlichen Treffen sind hauptsächlich für den Austausch persönlicher Befindlichkeiten gedacht, d. h. die individuelle Problematik steht im Vordergrund. Doch es findet sich auch Zeit für Abende zu bestimmten Themenschwerpunkten. Dies war z. B. ein Abend zum Thema Angst, der sich u. a. mit persönlichen Ängsten in Bezug auf das Coming-out im privaten Rahmen, im Beruf oder gegenüber Freunden beschäftigte aber auch mit alltäglichen Ängsten, die Vordergründig nichts mit dem Schwulsein zu tun haben. Jeder hatte an diesem Abend Gelegenheit von seinen ureigenen Ängsten zu berichten oder aber auch Strategien zu liefern, die helfen, mit Ängsten umgehen zu können. Doch wie so oft hat sich auch hier gezeigt, dass das Thema ein breites Spektrum umfasst und nicht an einem Abend erschöpfend ausdiskutiert werden konnte. Neben themenbezogenen Diskussionsrunden finden Abende statt, zu denen Referenten eingeladen werden. So geschehen zum Schwerpunkt HIV und AIDS. Hierzu wurde eine Referentin aus dem Hauptgesundheitsamt eingeladen, die einen Einblick in den neusten Stand der Wissenschaft gab, der von einem Mitarbeiter der Aidsberatung des Rat &Tat Zentrums ergänzt wurde. Durch Zwischenfragen und einer anschließenden Diskussion boten sich Möglichkeiten Inhalte zu vertiefen und den Erkenntnisstand der Wissenschaft mit der Lebensrealität abzugleichen. Die Veranstaltung war gut besucht. Es waren 24 Väter und Freunde da, die sich erneut ins Bewusstsein riefen, dass HIV und AIDS zwar mit Medikamenten behandelt werden kann , wie z. B. eine chronische Krankheit, die Lebensqualität eines Betroffenen aber sehr eingeschränkt und ein großes Maß an Selbstdisziplin fordert, und dass AIDS nach wie vor nicht heilbar ist. Es sind weitere Abende zu Themenschwerpunkten wie z. B. zur Patientenverfügung und Absicherung des Lebenspartners geplant |