Manche warteten schon seit 20 Minuten in der eisigen Kälte auf dem Parkplatz. Ich war glücklicherweise erst seit 5 Minuten dort, aber trotzdem glücklich, als es los ging. Dabei fuhren wir jetzt erstmal wieder mit den Autos zum Freibad, wo später das Eisstockschießen stattfinden sollte. Dort angekommen gab es den ersten heißen Glühwein oder Apfelsaft mit gleicher Temperatur. Das tat gut!

Unser Tross aus cirka 20 Mann setzte sich in Bewegung. Einzelne Gruppen fanden sich, um nette Gespräche zu führen. Später ließ man sich zurückfallen oder ging etwas schneller, um einen neuen Gesprächspartner zu finden. Ein ständiges Gewusel, Murmeln und Kichern. Zwischendurch wurden wir natürlich noch einmal mit Getränken und allerlei Essbarem versorgt. Wir waren jetzt schon lange unterwegs und die Füße wurden müde, als wir diesen phantastischen Sonnenuntergang sahen. Alle Mühsal war mit einem Schlag verschwunden und bald schon erreichten wir das Freibad.

Wir warteten noch kurz, bis die Bahnen frei wurden, und überbrückten die Zeit mit der Gruppenaufteilung. Keiner war mit seinem Partner in einem Team und Wolfgang schaffte es sogar, mich (den ewigen Verlierer) und ihn (den ständigen Gewinner) in einer Gruppe unterzubringen. War ich froh ! Das Spiel konnte beginnen !
Ich will hier nicht den Spielverlauf im einzelnen wiedergeben, aber es war ein spannender und ehrlicher Kampf. Beide Teams gaben alles und ein Team gewann..., aber das war leider nicht meines. Trotzdem hatten wir wieder viel Spaß und ich hatte das wichtigste sowieso bekommen : die Sedlmeier in rosa. Auf der Nachbarbahn spielte Stephan mit, der ebenfalls verlor und Trost von mir benötigte.

So fuhren wir kaltgefroren und doch erhitzt zum Restaurant, um am großen Tisch unseren Kohl zu essen. Der Kohl war dieses Jahr wieder lecker und die Stimmung bestens. Bleibt nur der Dank an Wolfgang, der alles toll organisiert hat und die Bitte, im nächsten Jahr wieder eine Kohlfahrt stattfinden zu lassen.